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Archiv

Endstation Sehnsucht

Florian Hill, 13.08.2010

Ein Gipfel-oder Expeditionserfolg leistet wahrlich keinen großen Beitrag zur menschlichen Evolution. Man könnte das (Extrem)-Bergsteigen folglich als sinnlos betrachten. Denn letztendlich kommen wir über einen Gipfel, den höchsten Punkt eines Berges, dorthin zurück, von wo aus wir unsere Reise begonnen haben. Der Gipfel zwingt uns somit zum Umkehren. Während dieser Reise in noch nicht betretene Gebiete, hinterlassen wir ein vergängliches Kunstwerk, welches später nur noch in unseren Köpfen existiert. Von dieser Reise kommt man nicht zurück, man nimmt sie mit.(...)

Florian_Illimani
Florian im Vorstieg
Hauptgipfel

...das Ende naht, die Zeit rast!

Florian Hill, 19.07.2010

Liebe Freunde und Leser!

Da wir auf eine große Logistik im Basislager verzichten, habe ich nur Internetzugang wenn ich in La Paz bin. Dementsprechend sind die "Statusmeldungen" in letzter Zeit etwas "unter den Tisch" geraten. Wir kommen gerade von einem längeren Aufenthalt von der Illimani Westseite zurück. Dort hatten wir unser Basislager aufgeschlagen und die Möglichkeit genutzt, die Westeite über diverse Routen auszuchecken.(...)
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Neue Route auf den Diente Blanco - 5.250 m

Florian Hill, 29.06.2010

Vor ein paar Tagen sind wir von unserem "Husarenritt" auf dem Diente Blanco 5.250 m zurückgekehrt. In einer 18-Stündigen Tour sind wir alle an die Grenze gegangen - dementsprechend haben wir die letzten Tage mit "nichts tun" verbracht. Unserer neuen Route haben wir dem Namen "Neufundland" gegeben! Das Gebiet ist relativ gut erschlossen, trotzdem haben wir eine neue Möglichkeit entdeckt, deswegen "Neufundland".
Über den Gletscher

Erstbegehung - Neue Route am Serkhe Khollu - 5546 m

Florian Hill, 16.06.2010

Neue Route am Serkhe Khollu - 5546 m

Silber glänzt der glatte Spiegel des Sirki Khota- Sees. Zwei Wildgänse ziehen langsam ins Tal hinein und landen auf dem Wasser, während der 5546m hohe Serkhe Khollu im Abendlicht errötet. Das friedliche Idyll täuscht: Starke Stürme lassen See und Berg von einem Moment zum anderen zu tobenden Wilden werden. In meine warmen Daunenjacke gehüllt, mit Blick auf den Serkhe Khollu, zeichne ich in Gedanken unsere neue Route nach die wir einen Tag zuvor im Alpinstil eröffnet haben.
Hill vor Gletscherspalte

Eigene Wege gehen

Florian Hill, 08.06.2010

Eine tiefe Schnittwunde am linken Ringfinger von Florian trennen für kurze Zeit die Wege der Seilschaft. Die Ärzte in Bolivien wollen den Finger nähen lassen und raten zu einer längeren Kletterpause. Trotz der Risiken einer Infektion, trainiert Florian weiterhin intensiv für die anstehende Illimani Southface Expedition - und geht dabei seinen ganz eigenen Weg.

Trekkingtrip in das bolivianische-peruanische Grenzgebiet

Florian Hill, 01.06.2010

Um sich weiter an die Höhe unter Belastung anzupassen brechen Florian, Robert und Stefan zu einem mehrtägigen Trekkingtrip in das peruanisch-bolivische Grenzgebiet auf. Bereits wenige Tage später, gerät das Team in einen Wettersturz auf 4700 m Höhe. Die Schlechtwetterfront über Bolivien hält an.

Florian berichtet:

Neue Wege zur Akklimatisation

Florian Hill, 21.05.2010

Roberts Idee sich auf schwierige Fels-und Eisrouten in großer Höhe vorzubereiten besteht darin, in vernünftiger Anfangshöhe unter körperlicher Belastung zu trainieren. Aus diesem Grund packen wir schon bereits am zweiten Tag unsere Kletterpatschen und nähern uns einem Fels, der mit seinem roten Sandstein einen unglaublichen Kontrast zum makellosen blauen Anden-Himmel bildet.

Ankunft in La Paz

Florian Hill, 20.05.2010

Der Flieger setzt zur Landung an. Der Druck in der Flugzeugkabine normalisiert sich und mein Höhenmesser auf meiner Uhr krabbelt auf die - im wahrsten Sinne des Wortes - atemberaubende 4000 Meter Marke hoch. Ich habe es geschafft, komme endlich auf dem Flughafen in La Paz an, dem höchstgelegene internationalen Flughafen der Welt, umgeben von dem Stadtteil El Alto - das Armenhaus Boliviens.

Florian im Video-Interview

Florian Hill, 18.05.2010

Florian Hill will den 6439 Meter hohen Illimani besteigen. Diese riesige, 1200 Meter steil aufragende Eiswand konnte bisher nur einmal von einem japanischen Bergsteigerteam bezwungen werden, das im Jahr 2006 über diese Seite auf den Berg geklettert ist, der sich nahe der bolivianischen Millionenstadt La Paz erhebt. Der 26-jährige Florian ist zu seinem Abenteuer nach Südamerika aufgebrochen und mittlerweile in La Paz angekommen. Über seinen Blog hier auf lowa.at berichtet er ab sofort von seiner Expedition. Dieses Interview wurde vor seiner Abreise nach La Paz aufgenommen.


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