Neue Wege zur Akklimatisation
Florian Hill, 21.05.2010
Roberts Idee sich auf schwierige Fels-und Eisrouten in großer Höhe vorzubereiten besteht darin, in vernünftiger Anfangshöhe unter körperlicher Belastung zu trainieren. Aus diesem Grund packen wir schon bereits am zweiten Tag unsere Kletterpatschen und nähern uns einem Fels, der mit seinem roten Sandstein einen unglaublichen Kontrast zum makellosen blauen Anden-Himmel bildet.
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Vl.n.re. Stefan, Florian, Robert Klettern in der Höhe folgt seinen eigenen Gesetzen und das wurde mir sofort klar als ich die ersten schweren Züge im Fels machte. Bewusst haben wir uns für Kletterrouten entschieden, die wenig Ruhepositionen zulassen, sodass man schneller klettern musste wie einem die Luft ausging. Beeindruckt hat mich eine alpine Route die zum Teil mit Klemmkleien selbstabgesichert werden musste. Robert der im Vorstieg seine starke Kletterpsyche unter Beweis stellte verklemmte Hände und Füße um nicht aus dem überhängenden, brüchigen, Riss herauszufallen. |
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Schwere Andine Sportkletterei in Sandstein. Ich im Nachstieg hatte es etwas angenehmer, bis sich meine Wasserfalsche wie ein Klemmkeil im Riss verfing. Normalerweise hätte ich lauthals geflucht, doch dafür reichte mir nicht mehr die Luft. |
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Riss-Spuren an den Händen Stefan entdeckte seine neue Liebe in den zahlreichen Sportkletterrouten aus rotem Sandstein. Die Routen zeichnen sich durch gute Reibung, überhängenden Passagen und runde Aufleger aus. Diese Kombination presst einem die letzte Kraft aus den Unterarmen. Als die Sonne untergeht und die Farbe des Himmels sich langsam ändern, setze ich mich etwas abseits auf einen Felsvorsprung und schließe meine Augen. Ich fühle mich eins mit mir selbst und weiß das ich meinen Traum lebe. |





