Making of Outdoor

Die Herstellung eines Trekkingschuhs vollzieht sich in vielen Einzelschritten. Die meisten davon sind reine Handarbeit. Diese Qualitätsarbeit, sowie hochwertige Materialien und mittlerweile über 80-jährige Schuhmachertradition fließen bei LOWA in die Herstellung eines jeden einzelnen Schuhs. Egal ob Bergstiefel, Trekkingschuh oder Leichtwanderschuh.
Dabei sollte man vielleicht auch betonen, daß kein einziges Rind für die Schuh-, bzw. Lederherstellung sein Leben lassen muß.

1 Trekkingschuh Produktion bei LOWA in Jetzendorf

1produktion

Der bayerische Sportschuhhersteller LOWA ist bei Outdoorschuhen unangefochten die Nummer 1.

Die Herstellung eines Trekkingschuhs vollzieht sich in vielen Einzelschritten. Die meisten davon sind reine Handarbeit. Diese Qualitätsarbeit, sowie hochwertige Materialien und mittlerweile über 80-jährige Schuhmachertradition fließen bei LOWA in die Herstellung eines jeden einzelnen Schuhs. Egal ob Bergschuh, Trekkingschuh oder Leichtwanderschuh.

Dabei sollte man vielleicht auch betonen, daß kein einziges Rind für die Schuh-, bzw. Lederherstellung sein Leben lassen muß.

2 Schuherstellung mit Leder

leder01

Leder ist das wichtigste Material der Schuhherstellung.
Grundsätzlich ist Leder tierische Haut, die durch Gerbung haltbar gemacht wurde.

Leder ist sehr strapazierfähig und abriebfest, dehnbar, flexibel, formbeständig und nimmt je nach Behandlung mehr oder weniger Wasserdampf auf. Außerdem kann es bereits beim Gerben wasserabweisend ausgerüstet werden (diese Art der Imprägnierung nennt man Hydrophobierung).

LOWA verwendet nur ausgesuchte Rindleder europäischer Herkunft. Diese sind natürlich PCP-frei und AZO-Farbstoff-frei.

Die Gerbstoffe sind bei unseren hochwertigen Ledern fest an die Faser gebunden. Unsere Gerbereien produzieren so umweltschonend wie möglich und besitzen alle eigene Kläranlagen.

3 Auf das richtige Leder kommt es an

lederauswahl

Je nach Einsatzzweck unterscheidet man verschiedene Ledertypen:

Glattleder: obere Hautschichten, empfindlich gegen Kratzer
Nubukleder: obere Hautschichten (leicht angeschliffen), relativ unempfindlich und stabil, ideal für Trekkingstiefel
Velourleder, bzw. Spaltleder: mittlere Hautschichten, Fasern sichtbar, sehr robust, eingeschränkte Dehnfähigkeit und Reißfestigkeit
Gewendetes Leder („Hunting“ oder „Roughout“): sehr strapazierfähige Oberfläche mit stabiler Rückseite, ideal für Bergstiefel

Rindleder ist im Rohzustand etwa 6 - 8 mm dick und muß deshalb gespalten werden. Während der Gerbung wird entschieden, wo die Trennung angesetzt wird: dickes Narbenleder + dünnes Spaltleder oder umgekehrt.

4 Hydraulische Stanzmaschinen

stanzen

Hydraulische Stanzmaschinen drücken die sogenannten Stanzmesser durch das Leder, ähnlich wie beim Plätzchenbacken.

Die Plazierung des Stanzmessers auf der in Struktur und Dehnung sehr unterschiedlichen Lederfläche entscheidet über die Qualität des fertigen Schuhs.

Für jedes Teil eines Schuhs benötigt man ein Stanzmesser, und das natürlich für jede einzelne Größe.

5 Vernähen mit kräftigen Maschinen

naehen

Die Lederteile müssen mit kräftigen Nähmaschinen exakt miteinander vernäht werden.

Die Nähte eines Gore-Tex® -Futters werden nach dem Zusammennähen mit einem Band abgedichtet.

6 Klebstoff und Verschlußteile

kleben

Ein exklusives Sprühklebeverfahren bei LOWA gewährleistet, daß die Poren der Materialien offen bleiben für den Wasserdampftransport weg vom Fuß.

Das Anbringen der Metallschlaufen und -haken erfolgt auf speziellen Nietmaschinen.

7 Der Leisten hilft bei der Herstellung

leisten

"Wer den Leisten nicht kennt, wird ein Pfuscher bleiben."
(Goethe)

Als Leisten bezeichnet man das fußähnlich geformte Holz- oder Plastikteil, über das ein Schuh hergestellt wird. Der Schuh (bzw. das Oberteil eines Schuhes) wird quasi auf den Leisten geformt, um die zweck- und firmenspezifischen Merkmale für den Sitz und die Passform in den Innenraum des Schuhs zu übertragen. Für jeden Schuhtyp gibt es spezielle Leisten, die nach besonderen Anforderungen und Erfahrungswerten modelliert werden. Spezielle Leistenformen für die Damenmodelle sind bei LOWA selbstverständlich

8 "Zwicken" hört sich lustig an, oder nicht?

zwicken

Damit meint man in Schuhmacherkreisen das schwierige Anformen und Fixieren des Schuhschaftes (= das Oberteil ohne Sohle) an den Leisten.

Dabei wird mit schweren, computergesteuerten Maschinen der Schaft über den Leisten gezogen, bis er fest anliegt.

Die Zwickmaschine zieht mit ihren Zangen den unteren Schaftrand nach unten und befestigt ihn mittels Klebstoff oder kleinen Nägeln auf der am Leisten angebrachten Brandsohle.
Auf der Brandsohle, die je nach gewünschter Flexibilität des Schuhs weich oder stahlhart ist, wird später die Laufsohle befestigt.

9 Qualitätsmerkmal - Gummirandstreifen

randstreifen

Der separat aufgezogene Gummirandstreifen ist ein typisches Qualitätsmerkmal von LOWA. Durch eine rund um den Schuh verlaufende Gummibandage wird das Leder vor Beschädigungen und Nässe geschützt.

10 Dämpfende Sohlen für Ihr Wohlbefinden

sohlen

LOWA verwendet fast ausschließlich Gummisohlen, die meist mit einer dämpfenden Zwischensohle aus PUR-Schaum versehen sind.

Sowohl die Unterseite des gezwickten Schafts, als auch die Sohle müssen aufwendig vorbehandelt werden, bevor sie mit Druckluftpressen verklebt werden.

Gleich nach dem Aufpressen wird die Verklebung in einem Kühltunnel fixiert.

11 Der Leisten hat seine Arbeit erledigt

ausleisten

Der formgebende Leisten wird am Ende der Produktion wieder maschinell aus dem fertigen Schuh gezogen.

Diese anstrengende Tätigkeit wurde bis vor einigen Jahren noch von Hand durchgeführt. Heute erledigen schwere Ausleistmaschinen diese Arbeit.

12 Abschließende Produktionsarbeiten

finish

Während der Endkontrolle erhalten die Schuhe eine schützende Appretur.

Danach werden sie mit Schnürsenkeln, Einlagen und Produktanhängern versehen und schließlich verpackt.

13 Der letzte Weg zum Kunden

versand

Wieder ist LOWA ein Stück gewachsen. 2004 wurde das Logistikcenter um 2.000 m² erweitert, um noch mehr Service und effiziente Dienstleistung erbringen zu können. Das große, lichtdurchflutete Lager mit einer Gesamtnutzfläche von 5.000 m² ist technisch auf dem neuesten Stand der Logistik. Damit wird effektive und zeitnahe Logistik Realität.


Passformanalyse-Tour 2017
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Die Frühjahr/Sommer Kollektion 2017 ist da!
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